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Tussenhausen (mz).
Wie schon in den letzten Jahren fanden auch heuer die Bayerischen
Jugendmeisterschaften in der Halle im Noris-Tenniscenter in
Nürnberg statt. Katharina Bräutigam vom TC Tussenhausen -
Mattsies trat dabei als Titelverteidigerin in der Klasse U12 an.
Nach souveränen Leistungen bis ins Halbfinale stand sie der
Bayerischen Nummer zwei, Lena Hoffmann (TG Kitzingen) gegenüber
und unterlag in einem dramatischen Endspiel nur äußerst knapp
mit 5:7 und 5:7.
Die besten bayerischen
Nachwuchstennisspieler trafen sich in Nürnberg, um ihre
Hallenmeister zu ermitteln. Katharina Bräutigam vom TC
Tussenhausen - Mattsies wollte natürlich nach drei Titeln in
Folge auch diesmal der Konkurrenz das Nachsehen geben.
An Nummer eins gesetzt traf sie in der ersten Runde auf Aline
Staudt ( TG Kitzingen, Unterfranken ). Trotz kleiner
Startschwierigkeiten hatte sie das Spiel jederzeit im Griff, das
6:0 und 6:1 drückt den Spielverlauf auch in dieser Höhe
aus. Nächste Gegnerin war Janine Tiszolczy vom TC Gernlinden
(Oberbayern), die nach sehr guten Ergebnissen in den vergangenen
Monaten zumindest zum Mitfavoritenkreis gezählt wurde. Auch
diesmal zeigte die Unterallgäuerin Jugendtennis vom Feinsten,
spielte taktisch fehlerlos und gewann mit 6:1 und 6:1.
Die nächste Hürde
schien nach diesem Auftritt nur eine reine Pflichtsache zu werden,
wartete doch im Halbfinale
mit Katharina Jobst (TC Gottfrieding;
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Niederbayern)
eine gute Tennisfreundin, die die Mattsieserin schon lange kennt
und gegen die sienoch nie unterlag. In diesem Match reichte
Katharina Bräutigam eine durchschnittliche Leistung, um mit einem
6:0 und 6:3 doch klar ins Finale einzuziehen. Sie profitierte
dabei reichlich von den Eigenfehlern ihrer zu wenig selbstbewussten
Gegnerin.
Im Endspiel kam es nun zum Aufeinandertreffen der beiden
Führenden in der Bayerischen Rangliste. Lena Hofmann (TG
Kitzingen) hatte schon in den vorausgegangenen Spielen gezeigt ,
dass sie an diesem Wochenende eine ernst zu nehmende
Titelaspirantin war. Doch unbeeindruckt startete Katharina
Bräutigam auch diesmal fulminant. Nach 25 Minuten stand es
bereits 5:2, Satzball für die Unterallgäuerin. Lena Hofmann
behielt aber die Nerven, spielte ihre starke Vorhand weiter und
wehrte nicht nur den Satzball ab. Punkt für Punkt kämpfte sie
sich heran, wehrte einen zweiten Satzball ab und gewann so den
ersten Satz mit 7:5.
Danach fand die Unterallgäuerin wieder zu ihrem Spiel und führte
auch im zweiten Satz mit 4:2. Im siebten Spiel kippte aber das
Match erneut zugunsten der körperlich deutlich überlegenen
Gegnerin. Während die Mattsieserin nach dem 4:3 ihre spielerische
Linie etwas verlor und verkrampfte, steigerte sich Lena Hofmann
von Spiel zu Spiel, wobei ihr auch noch das Glück zur Seite
stand. So ging auch der zweite Satz mit 7:5 an die Unterfränkische
Verbandskaderspielerin, die damit erstmals die Bayerische
Meisterschaft errang.
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