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Predigt zum
Gottesdienst anlässlich des 20-jährigen Bestehen des Tennisclubs
Tussenhausen-Mattsies am 2. Juli 2000
geschrieben
und vorgetragen von Pfarrer Mathias Kotonski
Die Leute
außer sich geraten
wie sie sehen Jesu Taten.
Er heilt die Lahmen und die Blinden
auch die Kranken Heilung finden,
er beugt sich zu den Toten nieder
und gibt ihnen das Leben wieder.
Ein Staunen
geht deshalb oft um
beim Höhr’n vom Evangelium.
Denn Gott will allen Menschen geben
seine Freude und sein Leben.
Drum Jesus
Tote auferweckt,
was die Menschen sehr erschreckt,
dass sichtbar wird
und dass ihr wisst,
dass Gott ein Freund des Lebens ist.
Ich denke
auch vom Tennisspiel
kann man fürs Leben lernen viel.
Das Leben ist mal leicht, mal schwer,
es geht hin und es geht her.
Der Ball muss
übers Netz hinüber,
wir hätten’s manchmal leichter lieber.
Manchmal haben wir auch Glück,
der Ball springt vor und nicht zurück.
Beim Tennis
ist es oft recht knapp
ob es auf geht oder ab
und man punktet und man siegt,
wenn der Ball ins Spielfeld fliegt.
Doch wenn’s
über den Strich ihn haut,
gibt’s keinen Punkt, denn es heißt „out".
Dann kann man noch einmal beginnen,
sich konzentrieren und besinnen
und man darf’s noch einmal wagen,
zum zweiten Male aufzuschlagen.
Erstmals hat
man viel riskiert
mit voller Kraft es auch probiert.
Den zweiten Aufschlag schließlich dann,
geht man schon etwas sanfter an.
Auch der
Alltag es mit sich bringt,
dass irgend etwas
nicht gelingt.
Wie beim Tennis soll’s doch im Leben
auch eine
zweite Chance geben
und der Vergleich ist nicht entfernt,
aus Fehlern man
auch häufig lernt.
Manchmal ist
es auch der Fall,
man kämpft und rennt um jeden Ball
und ist enttäuscht und ist frustriert,
wenn man am Ende doch verliert.
Ein großer
Trost dabei kann sein
die Kameradschaft im Verein.
Wenn einer wieder Mut zuspricht,
die Freud‘ am Spielen nicht zerbricht.
Und auch im
Leben geht es nicht
ohne Mut und Zuversicht.
Das Glauben an den Jesus Christ
für uns so eine Hoffnung ist.
Wie damals
gibt er uns auch heut‘,
Kraft, Hoffnung, Mut und Lebensfreud‘.
Die Freude zeigt sich dann auf jeden Fall,
beim Spielen mit dem Tennisball.
Ein Fest des
Lebens feiern wir
jetzt in der Meß‘, dann beim Turnier,
erfahren so als Menschen ganz,
etwas von des Lebens Glanz.
Gott ist des
Lebens großer Freund,
er gut es mit uns Menschen meint.
Das spüren heute Herrn und Damen
bei diesem Fest und ich sag‘ „Amen".
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